Im Projekt zur Verbesserung der Entwässerung des alten Stadtgebiets ist die Modernisierung der Entwässerungsauslässe an den Rändern von Wohnstraßen und Grüngürteln zu einem wichtigen Element bei der Verbesserung der regionalen Entwässerungseffizienz geworden. Die für diese Entwässerungsöffnungen verwendeten Einrichtungen sind sogenannte „Regenwassergitter“ – gitterförmige Bodendeckerplatten. Sie passen sich eng an die Gestaltungsmerkmale von Straßen und Grünflächen im alten Stadtgebiet an und erfüllen eine doppelte Aufgabe. Einerseits können sie Oberflächenregenwasser schnell sammeln und den Wasserfluss effizient durch ihre Gitterstruktur leiten, sodass die Straßen trocken bleiben, ohne dass sich Wasser ansammelt, und die Vegetation in den Grüngürteln vor Schäden durch Staunässe geschützt wird. Andererseits können sie mit ihren dichten Gittern Ablagerungen wie abgefallene Blätter und Sedimente blockieren und so Rohrleitungsverstopfungen an der Quelle verhindern und den reibungslosen Betrieb des Entwässerungssystems gewährleisten. Für diese Renovierung wurden gezielt 300 Regenwassergitter einheitlicher Spezifikation bestellt, alle im Modell 450*300 mm. Diese standardisierte Größe passt genau zu den schmalen Straßenrändern und Grüngürtelgrenzen im alten Stadtgebiet. Es erleichtert nicht nur den Bau und die Installation und gewährleistet eine nahtlose Integration in die Umgebung, sondern bildet durch den stapelweisen Einsatz auch ein kohärentes Entwässerungsnetz. Wie 300 unsichtbare „Wächter“ sind diese Regenwassergitter gleichmäßig über die Wohngebiete verteilt. Sie verbessern nicht nur die lokale Entwässerungskapazität, sondern arbeiten auch in Synergie mit dem Gesamtverbesserungsprojekt und sorgen dafür, dass sich das Entwässerungssystem des alten Stadtgebiets besser an Regenwetter anpassen kann. Dies schafft ein trockenes und sauberes Wohnumfeld für die Bewohner und lässt die Vegetation in Straßengrünflächen bei richtiger Wasserregulierung üppiger werden.